Eine erfolgreiche Therapie fängt mit der
richtigen Diagnose an.

Behandlungsmaßnahmen führen nur dann zum Erfolg, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Dazu ist eine gute Diagnostik der erste Schritt. Wir von SPORTMEDEX. bevorzugen dafür folgenden Ablauf:

1. Diagnose.
Diagnose, die von ihrem Arzt im Heimatland gestellt wurde, wird überprüft, bestätigt oder korrigiert. Auch eine zweite Meinung ist möglich.

2. Behandlungsplan.
Anhand der Diagnose wird ein Therapieplan erstellt. Dem Patient kann im Vorfeld eine konservative Therapie empfohlen werden. Und wenn sie sich nicht effektiv erweist, sollte ein chirurgischer Eingriff erfolgen.

3. Operation.
Niemand wird gern operiert. Aber manchmal ist es der einzige Weg, der nachhaltig Linderung bringt und der den gesamten Bewegungsapparat wieder in Einklang bringt. Ob komplexes Kniegelenk oder Wirbelsäule, ob Schulter oder Hüftgelenk: wir machen Ihr individuelles Problem zu unserem. Und bieten Lösungen an.

Ganz wichtig: damit Sie sich beruhigt in die Hände eines erfahrenen Operateurs begeben können, wird Ihnen jedes noch so kleine Detail übersetzt. Nur so können wir Ihr Vertrauen gewinnen. Denn wir wollen, dass Sie gesund werden. Nichts anderes.

4. Nachsorge/Reha.
Mindestens genauso relevant wie Ihre Behandlung Sportverletzungen ist die Nachsorge. Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, ob Sie für Reha-Maßnahmen noch mal nach Deutschland kommen müssen oder ob die zielführende Nachbehandlung, z.B. Gerätetraining für den Muskelaufbau, auch an Ihrem Heimatort möglich ist.

nachsorge

Ärzte.

Die mit SPORTMEDEX. kooperierende Ärzte (Orthopäden, Neurochirurgen, Ostheopaten) sind ausgewiesene Spezialisten auf ihrem Gebiet (FOCUS-Liste)*, sie arbeiten an hochspezialisierten Kliniken und medizinischen Zentren, behandeln und
betreuen Leistungssportler, Teams, Sportverbände und Olympiastützpunkte. Unter Patienten der Kooperationsärzte sind zahlreiche Europameister, Weltmeister und Olympiasieger aus Deutschland sowie aus dem Ausland.

aerzteliste

 

* Das Nachrichtenmagazin FOCUS recherchiert und veröffentlicht seit Erscheinen in regelmäßigen Abständen Listen mit spezialisierten Ärzten aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen. Nach folgenden Kriterien wird dabei ausgewählt

• Empfehlungen von Arztkollegen
• Empfehlungen von Patientenverbänden
• Publikationen
• Eigenangaben des Arztes

Kliniken.

Nicht jede Klinik ist für jede Sportverletzung geeignet. Wir kennen die Spezialisten und vermitteln Sie in die Klinik, die sich mit Ihrem Krankheitsbild am besten auskennt. Ärzte und Professoren arbeiten mit uns Hand in Hand und garantieren Ihnen so die bestmögliche Versorgung.

Asklepios Birkenwerder

Neben einer herausragenden Versorgung in den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Diabetologie und Gefäßchirurgie widmet man sich hier besonders der minimal-invasiven Hüftchirurgie sowie die interdisziplinäre Behandlung des Diabetischen Fußes – einzigartig in Brandenburg.

Die Asklepios Klinik Birkenwerder hat so gar nichts von einem klassischen Krankenhaus. Die Zimmer erinnern an komfortable Hotelzimmer – der Aufenthalt wird einem so angenehm wie möglich gestaltet.

Die Asklepios Klinik Birkenwerder arbeitet eng mit dem Olympiastützpunkt Berlin zusammen.

© Charité-Universitätsmedizin Berlin

Charité

Das CharitéCentrum 9 für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie besteht aus Kliniken an den drei Standorten Campus Mitte, Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin und deckt das gesamte konservative und operative Spektrum der Orthopädie und der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie unter Einschluss minimal-invasiver und Biorekonstruktiver Verfahren ab. An allen Standorten kommen die modernsten, dreidimensional computerassistierten, navigierten oder arthroskopisch unterstützen Operationsmethoden zum Einsatz. (Quelle: Charité)

Auch die Charité arbeitet eng mit dem Olympiastützpunkt Berlin zusammen.

sporthopaedicum berlin

Das sporthorthopädicum gibt es nicht nur in Berlin, sonder auch in Straubing, Regensburg und München. Es sind moderne Kliniken, die das gesamte Spektrum der orthopädischen Chirurgie abdecken.

Das sporthopaedicum berlin ist darüber hinaus der richtige Ansprechpartner für alle orthopädischen Fragestellungen und Probleme aus dem sportmedizinischen Bereich. Sportler werden dort je nach Sportart individuell betreut. Verletzungen sind häufig Überlastungsreaktionen des Körpers. Meist sind Knie, Sprunggelenk, Fuß und Achillessehne betroffen. Denn Bänder, Sehnen und Körper sind schlechter durchblutet und gewöhnen sich langsamer an die gesteigerte Belastung als die Muskulatur. Bänderisse, Dreh-Sturzverletzungen und Handverletzungen werden hier besonders häufig und erfolgreich behandelt.

 

© Medical Park Berlin

Schreiben des Präsidenten Manfred Werner an den Vorstand der Medical Park AG

Medical Park Berlin Humboldtmühle

Die Klinik Medical Park Berlin Humboldtmühle am Tegeler See im Norden von Berlin gehört zu den modernsten Kliniken in ganz Deutschland. Die medizinische Fachbereiche umfassen Sportmedizin, Orthopädie, Unfallchirurgie sowie Neurologie und Kardiologie.

Die Abteilung Orthopädie und Sportmedizin ist auf die Rehabilitation von Profi- und Hobbysportlern bei Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert.

Dank der sportmedizinischen Fachkompetenz vertrauen viele deutsche Sportverbände und Olympiastützpunkte bei der Rehabilitation Ihrer Sportler auf die Kliniken von Medical Park und legen besonderen Wert auf die strategische Partnerschaft mit den Kliniken.

Der Deutsche Ringerbund DRB vertraut auf die Leistungen des Medical Park Berlin.

Die häufigsten Sportverletzungen.

Ihre Leistungsfähigkeit hängt im wesentlichen Maß von der Beweglichkeit ab. Nur eine uneingeschränkte Beweglichkeit führt zur maximalen Performance. Bei vielen Sportarten werden bestimmte Körperpartien besonders beansprucht. Genau hier entstehen dann die Verletzungen, die uns in der Praxis am häufigsten begegnen:

Verletzungen der Schulter.

Der komplexe Aufbau ermöglicht dem Schultergelenk eine enorme Beweglichkeit. Im Sport wird die Schulter starken Belastungen ausgesetzt. Bezeichnend ist, dass ca. 70% aller Schulterluxationen beim Sport auftreten.

Akute Schulterverletzungen werden durch Stürze bei Sportarten wie Mountainbiken, Snowboarden, Kite- oder Windsurfen, Stürze verursacht. Zum Verschleiß der Weichteile und chronischen Überlastungsschäden führen sich wiederholende Überbelastungen beim Schwimmen, Tennis, Golf und Überkopf-Ball-Sportarten.

Die Schulterluxation stellt eine der häufigsten Schulterverletzungen im Sport dar. Sie kann durch einen Sturz auf den angehobenen Arm auftreten, beispielsweise beim Handball oder Football, oder durch eine Krafteinwirkung auf den abgespreizten und nach außen gedrehten Arm, zum beispiel, durch einen Gegenspieler bei Ballsportarten.

Schulterverletzungen im Sport zeigen eine zunehmende Häufigkeit und können bei fehlender oder nicht effektiver Behandlung mit der Aufgabe der sportlichen Aktivität bzw. dem Karriereaus des Athleten verbunden sein. Nicht nur die Diagnose der Verletzung, sondern auch die Therapie muss differenziert erfolgen und sollte den Ansprüchen des sportlichen Patienten Rechnung tragen.

 

Häufige Verletzungen:
Luxationen
Oberarmkoffrakturen
Schlüsselbeinfrakturen
Rotatorenmanschettenruptur
Altersgemäße oder fortgeschrittene Verkalkung und Schleimbeutelentzündungen

Verletzungen des Knies.

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und weist einen komplexen Aufbau mit den stärksten Bändern und der Biomechanik einer Roll-Gleit-Bewegung auf. Zudem ist es bei den etwa zwei Millionen registrierten Sportverletzungen im Jahr mit bis zu 30% eines der am häufigsten betroffenen Gelenke.

Knieverletzungen führen bei Spitzen- und Leistungssportlern nicht selten zur Sportinvalidität, weil trotz großer Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von Sportverletzungen des Kniegelenks eine Wiederherstellung der Belastbarkeit im Spitzenbereich nicht immer möglich ist.

Die Sportarten, die am Kniegelenk häufig zu Verletzungen führen, sind in erster Linie Fußball und alpiner Skisport, allerdings sind alle Sportarten mit Gegnerkontakt und hohen sich wiederholenden Belastungen für das Kniegelenk verletzungsgefährdend. Der Impuls auf das Gelenk im  Verletzungsfall entscheidet letztlich auch, ob eine Meniskus-, Ligament- oder Knochen-/Knorpelverletzung entsteht. Meniskusverletzungen gehören dabei zu den häufigsten Sportverletzungen des Kniegelenks.

Beispielhaft hierfür steht das „Unhappy Triad“, was mitunter die schwerste Sportverletzung des Kapsel-Band-Apparates des Knies darstellt. Eine fatale Kombination aus dreierlei gerissenen Anteilen, die alle miteinander direkt verbunden und somit anfällig sind – Innenband – Innenmeniskus – vorderes Kreuzband. Diese Komponenten dienen jedoch in ihrer Zusammenarbeit der Hauptstabilität im Knie und müssen im Normalfall operiert werden, da Langzeitfolgen nicht ausgeschlossen werden können. (z.B. Arthrose).

Verletzungen der Wirbelsäule.

In ihrer Stütz- und Dämpfungsfunktion ist die Wirbelsäule beim Sport großen Belastungen ausgesetzt. Bereits beim Gehen reicht die Kraft, die auf die Wirbelsäule einwirkt, vom doppelten Körpergewicht, dem dreifachen bei dem Laufen und dem 4 bis 7-fachem bei der Landung nach einem Sprung aus der 30 cm Höhe und bis zum 24-fachem bei Landungen im Kunstturnen.

Die gesunde Wirbelsäule ist in der Regel allen statischen und dynamischen Belastungen der üblichen Sportarten gewachsen. Bei verschiedenen Fehlformen und Funktionsstörungen können jedoch sportartspezifische Erkrankungen auftreten. Wirbelsäulenschäden können auch durch leichte Traumen (Verletzungen) wie Stürze oder Quetschungen ausgelöst werden. So z. B. Sportarten mit überwiegender Belastung einer Körperseite (Schlagarm beim Handball, Tennis und Volleyball, Schussbein beim Fussball) führen zu einer asymmetrischen Ausbildung der Schultergürtel- und Beckenmuskulatur und gleichzeitig zu einer Veränderung der Wirbelsäulenform.

Die Verletzungen der Wirbelsäule sind häufig von besonderer Tragweite für den Sportler. Eine frühestmögliche und umfassende Diagnose aller Veränderungen und akuter Verletzungen ist dabei entscheidend für die Einleitung einer adäquaten Therapie und somit für die Prognose der Verletzung. Hauptaugenmerk sollte in Zusammenhang genannter Sportarten auf die Vorbeugung gelegt werden – d.h. ein Spezifisches Training/Physio im Hinblick auf den vorbeugenden Ausgleich der Asymmetrien

Häufige Verletzungen:
Wirbelkompression/Trümmerbruch
Bandscheibenvorfall
Schleudertrauma
Querschnittslähmung

Verletzungen des Sprunggelenks.

Das Sprunggelenk ist im Alltag und beim Sport permanent vielfältigen und gegensätzlichen Anforderungen ausgesetzt. Es muss sehr stabil sein, um wechselnde Drehbewegungen aushalten und bei Stoppbewegungen schlagartig in der aktuellen Position verharren zu können. Bei Sportlern gehört das Sprunggelenk zu den verletzungsanfälligsten Körperteilen.

15-20% der Sportverletzungen sind im Sprunggelenk lokalisiert. Besonders verletzungsträchtig sind die Ballsportarten. Davon machen etwa 40% die Bandverletzungen am OSG aus, die durch ein Umknicken des Fußes durch unkontrollierte Bewegungen oder durch Zusammenprall mit einem Gegner  oder durch eine unglückliche Landung z.B. beim Volleyball, ausgelöst werden.

Da Knochen und umgebende Ligamente gemeinsam die Stabilität des Sprunggelenks gewährleisten, sind Kombinationsverletzungen häufig. So können Sehnen, Bänder, Muskeln, Nerven, Blutgefäße und die Haut ebenfalls beschädigt werden und für die Therapie und Prognose von entscheidender Bedeutung sein.

Die richtige Diagnose und die angemessene Behandlung führen zu einer raschen Genesung und in einer realistischeren Einschätzung des Heilungsprozesses. Da ein intaktes OSG in vielen Sportarten eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, sollten diese Verletzungen ernst genommen werden. Auch hier muss das Hauptaugenmerk bei entsprechender Sportart auf der Prävention bzw. dem Vorbeugen einer Wiederholung liegen.

Verletzungen/Erkrankungen der Hüfte.

Das Hüftgelenk ist eines der großen Gelenke, die beim Sportler bis zum 8-fachem Körpergewicht belastet werden. Es ist ein Gelenk, welches bei Lauf-, Sprung- und Balldisziplinen eine wichtige Rolle spielt. Es dient aber auch der Weiterleitung von Bewegungssegmenten, die bei den Sportarten der oberen Extremität zur Kräfteentwicklung von entscheidender Bedeutung sind.

Das Hüftgelenk ist gut geschützt und Sportverletzungen im Bereich der Hüfte sind mit 5%-9% aller Sportverletzungen eher selten zu finden. Diese Verletzungen sind jedoch meist ernsterer Natur.

Wegen der diffusen Symptomatik und der vielfältig möglichen betroffenen Strukturen sind die Schmerzen im Hüftbereich schwierig zu diagnostizieren. Erkrankungen bzw. Veränderungen der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenkes, des Beckens, der Oberschenkel aber auch der Kniegelenke und der Füße können Hüftschmerzen verursachen.

Durch die ständige Belastung ist das Hüftgelenk besonderen Verschleißerscheinungen ausgesetzt. So gilt die Hüftgelenkarthrose als häufigste degenerative Erkrankung überhaupt.  Zu den Risikofaktoren gehört u.a. belastende Sportarten.  So weisen Profi-Fußballer ein mehrfach erhöhtes Risiko für eine Hüftgelenksarthrose auf, und das selbst dann, wenn sie sich in ihrer aktiven Zeit niemals eine ernsthafte Hüftverletzung zugezogen haben.